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SLEEP – Schlafen wie die Profis für Anfänger

In diesem Blog handelt es sich um ein Selbstprojekt welches auf dem Buch SLEEP-Schlafen wie die Profis von Nick Littlehales basiert.

Dass der Schlaf eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden spielt, ist nichts Neues. Wir alle haben das bestimmt schon selber erlebt, wie der Tag nach einer durchzechten Nacht ist!

Wenn wir den aktuellsten Zahlen vom Bundesamt für Statistik Glauben schenken wollen, leidet rund jeder 4. an Schlafproblemen. Ist das nicht grauenhaft? Gerade bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen haben wir enorm grosses potential, dem entgegenzuwirken.

Das hat uns veranlasst, für Sie das R 90 – Programm genauer unter die Lupe zu nehmen. Das R 90 – Programm basiert auf den zirkadischen Rhythmen. Ein zirkadischer Rhythmus ist ein vierundzwanzigstündiger Kreislauf, der unsere innere Uhr steuert. Diese Uhr reguliert unsere körpereigenen Systeme, wie Schlaf- und Ernährungsgewohnheiten, Hormonproduktion, Stimmung und Verdauung, in einem vierundzwanzigstündigen Prozess. Gestellt wir die körpereigene Uhr durch Einflüsse von aussen, vor allem dem Tageslicht, aber auch zum Beispiel durch Temperatur oder Essenszeiten. Einfach gesagt, ist das Schlafprogramm in 90min Zyklen unterteilt, basierend auf der gleichen Länge wie in etwa ein Schlafzyklus pro Nacht dauert.

Dieses Schlafprogramm beginnt jedoch keinesfalls mit der Einschlafenszeit, sondern mit der Aufstehenszeit. Sie sollten den frühesten Zeitpunkt bestimmen, an dem Sie aufstehen müssen. Diese Uhrzeit sollten Sie so wählen, dass es Ihnen jeden Tag möglich ist, sie einzuhalten und Nichts sollte Sie zwingen, früher aufzustehen. Nun kennen Sie Ihre eigene Weckzeit. Es ist von enormer Bedeutung, dass diese Weckzeit täglich eingehalten wird, sowohl an den Wochenenden, sowie in den Ferien. Denn tatsächlich ist eine feste Weckzeit eines der wirkungsvollsten Instrumente, mit denen Sie Ihre Erholung durch Schlaf verbessern können. Von Ihrer Weckzeit rechen Sie nun in Neunzig-Minuten-Zyklen zurück, um zu erfahren, wann Sie einschlafen sollten. Kommen Sie mal etwas später nach Hause und schaffen es nicht zu Ihrer gewohnten Zeit ins Bett zu gehen? Kein Problem, dann legen Sie sich einfach einen Zyklus später ins Bett. Ganz ohne Stress, denn Stress hindert Sie beim Einschlafen.

Beobachten Sie, wie Sie sich nach sieben Tagen fühlen. Erscheint es Ihnen zu viel an Schlaf, dann verkürzen Sie auf ein Zyklus weniger, ist es doch zu wenig, erhöhen Sie auf einen weiteren.

Unsere Erfahrungen bestätigen gerne, dass es sich, wohlverstanden mit viel Eigendisziplin, auf jeden Fall lohnt! Jedoch kann Mann/Frau nur Neues erfahren, wenn man bereit ist etwas an sich selber zu (ver)ändern. Gerne stehen wir Ihnen auch beratend zur Seite falls Sie unsere Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Vereinbaren Sie ganz einfach einen Beratungstermin mit dem Vermerk Schlafstörungen.

Das Wichtigste in Kürze:
– konstante Weckzeit ist der Anker des R90 – Programms
– mindestens vier Nächte pro Woche mit optimaler Schafroutine sind erstrebenswert
– künstliches Licht (z.B. vom Laptop, Handy) behindert den Schlafprozess
– Licht ist der wichtigste Faktor, um unsere innere Uhr zu stellen. Es gibt nichts Besseres als Tageslicht am Morgen und Dunkelheit am Abend.

 

Quelle: SLEEP, von Nick Littlehales

Daniela Zimmermann

Verfasst von:

Daniela Zimmermann

kontakt@creativa-schlafcenter.ch

am 10. August 2018

Daniela Zimmermann beim lesen des Buches SLEEP

Daniela Zimmermann

Verfasst von:

Daniela Zimmermann

kontakt@creativa-schlafcenter.ch

am 10. August 2018