Der Matratzen-Mythos: Weshalb hart nicht automatisch gesund bedeutet
Diese Aussage hält sich hartnäckig – ist aber schlicht falsch.
Eine zu harte Matratze passt sich kaum an die natürliche Körperform an. Der Körper wird in Positionen gezwungen, die weder entspannt noch entlastend sind. Besonders Schulter und Hüfte, also unsere breitesten Bereiche, erfahren dann einen zu hohen Druck. Die Folge: verspannte Muskulatur, nächtliches und häufiges Umdrehen und im schlimmsten Fall Verspannungen und Schmerzen, die sich nachts wie auch tagsüber bemerkbar machen können.
Eine passende Matratze ist weder extrem hart noch sehr weich. Entscheidend ist die individuelle Abstimmung auf den Menschen, der darauf schläft und auf seine Bedürfnisse. Der Körper braucht in der Seitenlage Entlastung an breiteren Körperzonen wie Schulter und Hüfte und gleichzeitig Unterstützung an schmaleren Bereichen wie Taille und Hals. In der Rückenlage ist eine sanfte Unterstützung im Lendenbereich wichtig. Diese Kombination gelingt nur durch ein ergonomisches System aus Matratze und einem verstellbaren Lattenrost. Erst gemeinsam sorgen beide Komponenten dafür, dass die Wirbelsäule in der Nacht in eine natürliche, neutrale Haltung kommt.
Besonders Menschen mit hoher Druckempfindlichkeit, beispielsweise Rheumapatienten, Personen nach Schleudertrauma oder Menschen mit MS, profitieren von einer nachgiebigen Oberfläche und einem gut stützenden Matratzenkern.
Gesunder Schlaf ist nicht hart. Gesunder Schlaf ist angepasst. Eine individuell abgestimmte Schlaflösung berücksichtigt Ihren Körper, Ihre Beschwerden, Ihre Schlafposition und Ihre Bedürfnisse. Nur so kann der Körper nachts regenerieren.

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