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Schlaf im Alter – was sich wirklich verändert und was nicht

Viele Seniorinnen und Senioren erzählen uns: „Früher habe ich viel besser geschlafen.“ Doch ist das tatsächlich so – oder gehört dieser Satz zum Älterwerden einfach dazu?

Tatsächlich verändert sich unser Schlaf im Laufe des Lebens. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass er schlechter wird. Vielmehr schläft der Körper anders – und braucht manchmal neue Voraussetzungen, um sich optimal erholen zu können.

Was passiert im Körper, wenn wir älter werden?

Mit dem Alter verschieben sich die Strukturen unseres Schlafs:

  • Tief- und Traumschlafphasen – entscheidend für körperliche Regeneration, Gedächtnis und Emotionen – werden kürzer.
  • Leichtschlafphasen nehmen zu, weshalb nächtliches Erwachen durch Schmerzen, Harndrang oder Atemprobleme häufiger vorkommt.
  • Der Hormonhaushalt verändert sich: Die Produktion von Melatonin und Serotonin sinkt, wodurch der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus leichter aus dem Gleichgewicht gerät.

Die Folge:
Viele ältere Menschen schlafen früher ein, wachen nachts schneller auf und holen tagsüber mit längeren Ruhepausen nach, was wiederum den Nachtschlaf beeinträchtigen kann.

Wie können Seniorinnen und Senioren ihre Schlafqualität verbessern?

Die gute Nachricht: Wir können sehr viel tun, um auch im Alter erholsam zu schlafen. Oft sind es kleine, aber konsequente Anpassungen, die den Unterschied machen.

1. Aktive Tagesgestaltung

Bewegung an der frischen Luft, soziale Kontakte oder kreative Tätigkeiten steigern den natürlichen Schlafdruck.

2. Kurzer Mittagsschlaf – nicht länger als 20 Minuten

Ein Powernap ist erlaubt, sollte aber nicht in einen Tiefschlaf übergehen, da dies die Nacht durcheinanderbringt.

3. Abendrituale

Ruhige Abläufe wie Tee, Atemübungen oder sanfte Musik signalisieren dem Gehirn: Jetzt ist Schlafenszeit.

4. Feste Schlafenszeiten

Ein regelmässiger Rhythmus unterstützt die innere Uhr – gerade im Alter ein entscheidender Faktor.

5. Passende Schlafumgebung

Ein dunkles Schlafzimmer, ein ergonomisch angepasstes Bett und eine ruhige Atmosphäre fördern die Melatoninproduktion und reduzieren nächtliches Erwachen.

6. Gedankenhygiene

Nicht einschlafen zu können, ist kein Grund zur Sorge. Gelassenheit entlastet das Nervensystem – Druck hingegen verschlechtert den Schlaf.

Verfasst von:

Daniela Zimmermann

kontakt@creativa-schlafcenter.ch

am 9. Januar 2026

Verfasst von:

Daniela Zimmermann

kontakt@creativa-schlafcenter.ch

am 9. Januar 2026

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